Hunger nach Veränderung

https://www.youtube.com/watch?v=Rkn80LL2h94

Am 07. Juni 2013, 19-21 Uhr: Hunger nach Veränderung – Film und Diskussion mit der Spitzenkandidatin der GRÜNEN NRW, Bärbel Höhn, MdB

Mit dem Film „Taste the waste“ und der schockierenden Erkenntnis, dass die Hälfte der weltweit produzierten Lebensmittel im Müll landet, brachte Valentin Thurn eine öffentliche Debatte in Gang. Wie gehen wir mit unseren Lebensmitteln um? Warum landet so viel Essbares im Müll? Und warum schafft es die Politik nicht, dem entgegenzusteuern? In der Nachfolgedokumentation „Die Essensretter“ (Erstausstrahlung 17.05.2013) greift Thurn die Fragen erneut auf und versucht Antworten darauf zu geben, wie der tägliche Lebensmittel-Müllberg verringert werden kann. Im Film werden Supermärkte gezeigt, die auf Ramsch-Angebote verzichten, mit denen Kunden dazu verführt werden, mehr zu kaufen als sie essen können. Es werden Unternehmen portraitiert, die neue Wege der Nahrungsmittelproduktion gehen und Familien begleitet, die versuchen, ihren ganz eigenen Anteil dazu beizutragen, dass endlich Münder gefüttert werden und nicht länger Mülltonnen. Im Anschluss an die ca. 50-minütige Dokumentation diskutieren Bärbel Höhn, MdB (GRÜNE Spitzenkandidatin NRW) und Mona Neubaur (Sprecherin der GRÜNEN Düsseldorf und Bundestagskandidatin) unter der Moderation von Andreas Vollmert (WDR): Welchen Anteil kann und muss die Politik leisten, um die Situation um die Lebensmittelverschwendung zu verändern? Welche weitere Ansätze verfolgen wir Grünen zur Verringerung des täglichen Lebensmittel-Verschwendung? Das Publikum ist eingeladen mitzudiskutieren.
Der Eintritt ist frei.

https://www.youtube.com/watch?v=k8TkOzhFOqU

March against Monsanto am 25. Mai 2013

Die Düsseldorfer GRÜNEN unterstützen den Aufruf zum March against Monsanto am 25. Mai 2013

Monsanto gehören weltweit mehr als 90% der Patente auf gentechnisch verändertes Getreide-, Obst- und Gemüsesaatgut. Dabei wissen viele Menschen überhaupt nicht, welch enorme gesundheitliche Gefährdungen durch den Konsum vom Monsantos genmanipulierten Lebensmittel entstehen können. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass u. A. Unfruchtbarkeit, Krebs und Missbildungen bei Neugeborenen die Folge sein können. Weitere Untersuchungen zeigen einen deutlichen Zusammenhang zwischen den von Monsanto verwendeten „Neonikotinoiden Pestiziden“ und dem weltweiten Bienensterben und dem Kollaps von ganzen Bienenvölkern.

Dennoch setzt die G20 und allen voran die schwarz-gelbe Bundesregierung auf Monsanto und andere multinationale Konzerne im Kampf gegen den globalen Hunger. Dabei zeigt u. A. der Weltagrarbericht der Vereinten Nationen, dass es sich beim Hunger in der Welt nicht um ein Mengen-, sondern ein Verteilungsproblem handelt. Vielen Kleinbauern in Entwicklungsländern wird der Zugang zu Land, Saatgut, Wasser und Agrarberatung verwehrt, während Firmen wie Monsanto durch immer neue Patente ihre Monopolstellung noch ausbauen können. Dies schafft oft mehr neue Probleme, als die wirklichen Herausforderungen anzugehen. Wir unterstützen daher die Demonstration in Düsseldorf und fordern dazu auf, zahlreich teilzunehmen.“

Hintergrund zur Demonstration am Samstag:

Die Demonstration in Düsseldorf beginnt um 14:00 Uhr an der Friedrich-Ebertstraße und zieht anschließend vom DGB Haus Richtung Königsallee zum Graf-Adolf-Platz. Dort wird es eine Abschlusskundgebung geben, sowie abschließend weitere Informationen und Musik.

Weitere Informationen:

https://www.facebook.com/events/570707492960605/

http://www.march-against-monsanto.com/p/informationen-auf-deutsch.html

Düsseldorfer GRÜNE loben die Förderung der umweltgerechten Konzepte zur Energiegewinnung

Die rot-grüne Landesregierung fördert 21 Projekte zur Kraft-Wärme-Kopplung mit insgesamt 25 Millionen Euro. Die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Möglichkeit umweltgerecht ungenutzte Energiepotentiale zu nutzen. Auch ein Projekt aus Düsseldorf wird unterstützt.
Mona Neubaur, Sprecherin der Düsseldorfer GRÜNEN und Bundestagskandidatin lobt den Einsatz der Landesregierung: „35 Prozent der CO2 Emissionen, sowie 35 Prozent der Rohstoffe können in NRW eingespart werden“, so Neubaur. „Wir dürfen uns bei der Energiewende nicht bloß auf große Lösungen verlassen, sondern müssen selbst vor Ort dafür sorgen, dass wir unabhängiger von umweltbelastenden Energiequellen werden. Der Wettbewerb zeigt, dass NRW sich nicht vor den Problemen versteckt, sondern sich der Herausforderungen annimmt und kreative Ideen zur Energieversorgung fördert.“

Das eines der geförderten Projekte aus Düsseldorf kommt, wertet Neubaur als gutes Zeichen. „Ich denke, dass die Menschen in Deutschland und auch in Düsseldorf die Zeichen der Zeit verstanden haben. An einer grünen Energiewende, weg von Atom und Kohle und hin zu alternativen Energien, führt kein Weg vorbei. Die Förderung kommunaler KWK-Modelle ist ein starkes Signal der Landesregierung an alle BürgerInnen, die sich für die Energiewende vor Ort stark machen.“

Ziel ist des Wettbewerbs „KWK-Modellkommune“ ist es, Kommunen zur Erhöhung des KWK-Anteils zu motivieren und Modellprojekte zu finden, die auf andere Städte und Kommunen übertragbar sind. Dazu werden die drei besten Konzepte von einer Jury bewertet und auch zukünftig weiter unterstützt.