Die rot-grüne Landesregierung fördert 21 Projekte zur Kraft-Wärme-Kopplung mit insgesamt 25 Millionen Euro. Die sogenannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Möglichkeit umweltgerecht ungenutzte Energiepotentiale zu nutzen. Auch ein Projekt aus Düsseldorf wird unterstützt.
Mona Neubaur, Sprecherin der Düsseldorfer GRÜNEN und Bundestagskandidatin lobt den Einsatz der Landesregierung: „35 Prozent der CO2 Emissionen, sowie 35 Prozent der Rohstoffe können in NRW eingespart werden“, so Neubaur. „Wir dürfen uns bei der Energiewende nicht bloß auf große Lösungen verlassen, sondern müssen selbst vor Ort dafür sorgen, dass wir unabhängiger von umweltbelastenden Energiequellen werden. Der Wettbewerb zeigt, dass NRW sich nicht vor den Problemen versteckt, sondern sich der Herausforderungen annimmt und kreative Ideen zur Energieversorgung fördert.“

Das eines der geförderten Projekte aus Düsseldorf kommt, wertet Neubaur als gutes Zeichen. „Ich denke, dass die Menschen in Deutschland und auch in Düsseldorf die Zeichen der Zeit verstanden haben. An einer grünen Energiewende, weg von Atom und Kohle und hin zu alternativen Energien, führt kein Weg vorbei. Die Förderung kommunaler KWK-Modelle ist ein starkes Signal der Landesregierung an alle BürgerInnen, die sich für die Energiewende vor Ort stark machen.“

Ziel ist des Wettbewerbs „KWK-Modellkommune“ ist es, Kommunen zur Erhöhung des KWK-Anteils zu motivieren und Modellprojekte zu finden, die auf andere Städte und Kommunen übertragbar sind. Dazu werden die drei besten Konzepte von einer Jury bewertet und auch zukünftig weiter unterstützt.